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Balkongarten: Wie Stadtbewohner sich eine Oase der Ruhe schaffen

von Arwed Kappel

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In vielen Nachbarschaften finden Wettbewerbe um den schönsten Balkon statt. Dabei geht es nicht um Preise, sondern um den Austausch. Nachbarn teilen Samen, Tipps und Rezepte aus ihrer Ernte. So entsteht Gemeinschaft.

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Selbst in alten Gemeindebauten sind Balkone ein Symbol des Stolzes. Es ist nicht üblich, sie das ganze Jahr über mit Müll vollzustellen oder Wäsche darauf zu trocknen. Blumen im Sommer, Kürbisse im Herbst und Girlanden und Tannenzweige im Winter.

Für Kinder ist ein Balkon die erste Erfahrung mit Verantwortung. Sie gießen „ihre“ Pflanzen, beobachten das Wachstum der Bohnen und ernten die Ernte. Es ist eine Lektion in Biologie, Ökologie und Geduld.

Der Staat unterstützt dies: Kostenloses Saatgut gibt es im Rathaus, und Kurse zum Thema Stadtgärtnern werden an der Volkshochschule angeboten.

Letztendlich ist ein Balkongarten keine Flucht aus der Stadt, sondern ein Weg, sie von innen heraus zu beleben. Jede Blume ist ein kleiner Akt des Widerstands gegen die Tristesse.

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