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Gemeindebauten sind ein Aushängeschild der österreichischen Sozialpolitik. Doch viele junge Familien betrachten sie heute als „veraltetes Wohnen“. Dabei gehören sie zu den günstigsten Wohnmöglichkeiten in der Stadt, insbesondere in Wien.

Erstens der Preis. Die Mieten im Gemeindebau sind gesetzlich geregelt und liegen zwischen 4 und 6 Euro pro Quadratmeter, inklusive Nebenkosten. Im privaten Wohnungssektor liegen sie zwischen 12 und 20 Euro. Der Unterschied beträgt mehrere hundert Euro im Monat.

Zweitens die Stabilität. Der Mietvertrag ist unbefristet, eine Kündigung ist daher nahezu unmöglich. Vermieter ist die Stadt, nicht eine Privatperson. Das bedeutet: keine plötzlichen Mieterhöhungen, kein willkürliches Verhalten und keine Verweigerung der Verlängerung.

Drittens die Qualität. Viele Gebäude wurden saniert: neue Fenster, Aufzüge, Dämmung und moderne Badezimmer. Das Instandhaltungsprogramm läuft kontinuierlich und wird von den Bewohnern nicht direkt bezahlt.

Viertens die Infrastruktur. Höfe mit Spielplatz, Fahrradständern, Waschmöglichkeiten und teilweise auch Gartenparzellen. Alles ist auf Familien ausgerichtet.

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Viele denken, Energieeffizienz ließe sich nur durch eine Komplettsanierung verbessern. Doch erfahrene Hausbesitzer in Österreich wissen, dass sich auch in einem Altbau erhebliche Einsparungen erzielen lassen, ohne Wände einzureißen und hohe Kosten zu verursachen.

Der erste Schritt ist die Diagnose. Eine Wärmebildanalyse (Thermografie) kostet 100–200 € und zeigt, wo Wärme verloren geht. Meistens geschieht dies über Fenster, Türen, den Dachboden und den Keller. So können Sie Prioritäten setzen.

Der zweite Schritt ist die Dachbodendämmung. Wenn Sie in einem alten Familienhaus wohnen, ist die Dämmung des Dachbodens mit einer 20 cm dicken Schicht Mineralwolle eine der kostengünstigsten Maßnahmen. Die Amortisationszeit beträgt 3–5 Jahre. Der Staat fördert die Kosten oft mit bis zu 30 % über die KPC.

Der dritte Schritt sind die Fenster. Ein kompletter Austausch ist teuer, aber der Einbau von Innenfenstern ist eine Alternative. Dies reduziert den Wärmeverlust um 30–40 % und spart 3–5 Mal mehr Geld.

Viertens: Türen. Dichtungen, Türschwellen und automatische Türschließer sind erschwinglich und effektiv. Dies ist besonders wichtig für Eingangstüren in älteren Gebäuden.

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In Österreich ist Mülltrennung kein Öko-Trend, sondern fester Bestandteil des Alltags. Doch nur wenige wissen, dass die richtige Mülltrennung direkten Einfluss auf das Wohlbefinden ihrer Familien hat. In den meisten Bundesländern gilt das Prinzip „Je mehr Müll, desto teurer“.

Die Restmülltonne (graue Tonne) ist am teuersten. Sie wird selten geleert und ihr Fassungsvermögen ist stark begrenzt. Daher gilt: Mülltrennung so gering wie möglich halten. Bioabfall kommt in die Biotonne, Plastik in den Gelben Sack und Papier in die Altpapiertonne. Selbst Kaffeekapseln können an den Sammelstellen abgegeben werden.

Biomüll ist kostenlos oder fast kostenlos. Kompostierung reduziert den Druck auf Deponien und liefert Dünger. Wichtig: Keine Plastiktüten hinein – nur Papier oder unverpackter Müll. Andernfalls kann der gesamte Behälter abgelehnt werden.

Gelber Sack – für Verpackungen: Plastik, Metall, Aluminium. Kostenlos, aber nur, wenn sauber und frei von Essensresten. Verschmutzte Verpackungen kommen in den Restmüll – und das geht auf Ihre Kosten.

Alternativpapier – ebenfalls kostenlos. Zeitungen, Kartons, Büropapier. Bitte nicht mit Bioabfall oder laminiertem Karton vermischen.

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Die Frage „Mieten oder Kaufen?“ beschäftigt viele, insbesondere angesichts steigender Preise und Zinsen. In Österreich ist die Antwort nicht einfach – sie hängt von der Region, dem Alter, dem Einkommen und den Zukunftsplänen ab. Es gibt jedoch klare Kriterien, die Ihnen helfen, eine sachliche Entscheidung zu treffen.

Erstens: Mieten ist in Wien, Graz oder Innsbruck oft rentabler. Die Immobilienpreise haben ihren Höhepunkt erreicht, und die Hypothekenzinsen liegen bei 4–5 %. Allerdings ist die Miete gesetzlich geregelt (Mietrechtsgesetz), und Mieterhöhungen sind begrenzt. Für junge Familien oder diejenigen, die nicht planen, länger als 10 Jahre am selben Ort zu wohnen, ist Mieten eine kluge Wahl.

Zweitens: Kaufen lohnt sich, wenn Sie langfristig bleiben möchten. Nach nur 10–12 Jahren entsprechen Ihre Hypothekenzahlungen den Mietkosten, und danach wohnen Sie quasi mietfrei. Der Vorteil ist, dass Sie die Kontrolle über den Wohnraum haben: Sie können renovieren und sich ein Haustier anschaffen, ohne den Vermieter fragen zu müssen.

Drittens ist es wichtig, die Lebenshaltungskosten zu berücksichtigen. Bei der Miete sind diese in der Miete enthalten, beim Kauf hingegen fallen sie als direkte Ausgaben an: Instandhaltungskosten, Reinigung und Kosten für Gemeinschaftsflächen. In älteren Gebäuden können diese Kosten höher ausfallen als erwartet.

Viertens unterstützt der Staat Käufer. Programme wie die Wohngebäudeversicherung, die Instandhaltungszuschüsse oder der Klimabonus können bis zu 10–15 % des Kaufpreises erstatten. Dies ist besonders vorteilhaft für Familien mit Kindern oder beim Bau eines energieeffizienten Hauses.

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Angesichts steigender Energiepreise wird Heizen zu einem immer dringlicheren Thema. Doch die Österreicher haben längst Strategien entwickelt, um Wärme – und Geld – zu sparen. Der Schlüssel liegt darin, nicht bis zum Winter zu warten, sondern bereits im Frühjahr mit den Vorbereitungen zu beginnen. Fenster isolieren, Heizkörper überprüfen, Filter reinigen – all das lässt sich im Voraus und kostenlos oder fast kostenlos erledigen.

Erfahrene Hausbesitzer überprüfen als Erstes die Thermostate ihrer Heizkörper. Der Austausch gegen moderne, digital gesteuerte Modelle kann den Heizenergieverbrauch um 10–15 % senken. Dies ist besonders effektiv in Wohnungen mit zentraler Heizungsanlage, wo es wichtig ist, die Räume nicht zu überhitzen.

Der zweite Schritt ist die Beseitigung von Zugluft. Auch in älteren Gebäuden kann der Gemeindebau Dichtungen an Fenstern und Türen anbringen. Diese kosten ab 5 € pro Satz, sparen aber Dutzende Kilowattstunden. Und wenn die Fenster aus Holz sind, lohnt es sich, sie im Herbst zu streichen: Frische Farbe verbessert die Dichtung.

Der dritte Grundsatz ist ausreichendes Lüften. Viele lassen fälschlicherweise ihre Fenster den ganzen Tag einen Spalt offen. Das führt zu einem enormen Wärmeverlust! Österreicher praktizieren stattdessen Stoßlüften – kurzes, intensives Lüften 3-4 Mal täglich für 5 Minuten. Dadurch wird Feuchtigkeit abgeführt und die Wärme im Raum gehalten.

Viertens: Die richtige Möbelplatzierung. Stellen Sie niemals ein Sofa oder einen Schrank vor einen Heizkörper. Das behindert die Warmluftzirkulation und führt zu einer Überlastung der Heizung. Schon ein kleiner Abstand von 10 cm kann die Effizienz um 5 % steigern.

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