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Wohnen im Gemeindebau: Unterschätzte Vorteile

von Arwed Kappel

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Gemeindebauten sind ein Aushängeschild der österreichischen Sozialpolitik. Doch viele junge Familien betrachten sie heute als „veraltetes Wohnen“. Dabei gehören sie zu den günstigsten Wohnmöglichkeiten in der Stadt, insbesondere in Wien.

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Erstens der Preis. Die Mieten im Gemeindebau sind gesetzlich geregelt und liegen zwischen 4 und 6 Euro pro Quadratmeter, inklusive Nebenkosten. Im privaten Wohnungssektor liegen sie zwischen 12 und 20 Euro. Der Unterschied beträgt mehrere hundert Euro im Monat.

Zweitens die Stabilität. Der Mietvertrag ist unbefristet, eine Kündigung ist daher nahezu unmöglich. Vermieter ist die Stadt, nicht eine Privatperson. Das bedeutet: keine plötzlichen Mieterhöhungen, kein willkürliches Verhalten und keine Verweigerung der Verlängerung.

Drittens die Qualität. Viele Gebäude wurden saniert: neue Fenster, Aufzüge, Dämmung und moderne Badezimmer. Das Instandhaltungsprogramm läuft kontinuierlich und wird von den Bewohnern nicht direkt bezahlt.

Viertens die Infrastruktur. Höfe mit Spielplatz, Fahrradständern, Waschmöglichkeiten und teilweise auch Gartenparzellen. Alles ist auf Familien ausgerichtet.

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