Viele denken, Energieeffizienz ließe sich nur durch eine Komplettsanierung verbessern. Doch erfahrene Hausbesitzer in Österreich wissen, dass sich auch in einem Altbau erhebliche Einsparungen erzielen lassen, ohne Wände einzureißen und hohe Kosten zu verursachen.
Werbung
Der erste Schritt ist die Diagnose. Eine Wärmebildanalyse (Thermografie) kostet 100–200 € und zeigt, wo Wärme verloren geht. Meistens geschieht dies über Fenster, Türen, den Dachboden und den Keller. So können Sie Prioritäten setzen.
Der zweite Schritt ist die Dachbodendämmung. Wenn Sie in einem alten Familienhaus wohnen, ist die Dämmung des Dachbodens mit einer 20 cm dicken Schicht Mineralwolle eine der kostengünstigsten Maßnahmen. Die Amortisationszeit beträgt 3–5 Jahre. Der Staat fördert die Kosten oft mit bis zu 30 % über die KPC.
Der dritte Schritt sind die Fenster. Ein kompletter Austausch ist teuer, aber der Einbau von Innenfenstern ist eine Alternative. Dies reduziert den Wärmeverlust um 30–40 % und spart 3–5 Mal mehr Geld.
Viertens: Türen. Dichtungen, Türschwellen und automatische Türschließer sind erschwinglich und effektiv. Dies ist besonders wichtig für Eingangstüren in älteren Gebäuden.