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Heizkosten senken: Bewährte Methoden aus österreichischen Haushalten

von Arwed Kappel

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Angesichts steigender Energiepreise wird Heizen zu einem immer dringlicheren Thema. Doch die Österreicher haben längst Strategien entwickelt, um Wärme – und Geld – zu sparen. Der Schlüssel liegt darin, nicht bis zum Winter zu warten, sondern bereits im Frühjahr mit den Vorbereitungen zu beginnen. Fenster isolieren, Heizkörper überprüfen, Filter reinigen – all das lässt sich im Voraus und kostenlos oder fast kostenlos erledigen.

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Erfahrene Hausbesitzer überprüfen als Erstes die Thermostate ihrer Heizkörper. Der Austausch gegen moderne, digital gesteuerte Modelle kann den Heizenergieverbrauch um 10–15 % senken. Dies ist besonders effektiv in Wohnungen mit zentraler Heizungsanlage, wo es wichtig ist, die Räume nicht zu überhitzen.

Der zweite Schritt ist die Beseitigung von Zugluft. Auch in älteren Gebäuden kann der Gemeindebau Dichtungen an Fenstern und Türen anbringen. Diese kosten ab 5 € pro Satz, sparen aber Dutzende Kilowattstunden. Und wenn die Fenster aus Holz sind, lohnt es sich, sie im Herbst zu streichen: Frische Farbe verbessert die Dichtung.

Der dritte Grundsatz ist ausreichendes Lüften. Viele lassen fälschlicherweise ihre Fenster den ganzen Tag einen Spalt offen. Das führt zu einem enormen Wärmeverlust! Österreicher praktizieren stattdessen Stoßlüften – kurzes, intensives Lüften 3-4 Mal täglich für 5 Minuten. Dadurch wird Feuchtigkeit abgeführt und die Wärme im Raum gehalten.

Viertens: Die richtige Möbelplatzierung. Stellen Sie niemals ein Sofa oder einen Schrank vor einen Heizkörper. Das behindert die Warmluftzirkulation und führt zu einer Überlastung der Heizung. Schon ein kleiner Abstand von 10 cm kann die Effizienz um 5 % steigern.

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