Fünftens: Nutzen Sie den Nachtmodus. Von 22:00 bis 6:00 Uhr kann die Temperatur im Schlafzimmer auf 16-17 °C gesenkt werden. Das spart nicht nur Energie, sondern fördert auch den Schlaf. Moderne Thermostate lassen sich für diesen Zeitplan einfach programmieren, sogar per App.
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Sechstens: Verbrauchsmessung. Wenn im Haus individuelle Wärmemengenzähler installiert sind, ist es wichtig, diese regelmäßig zu überprüfen. Manchmal sind die Messwerte aufgrund von Staub oder unsachgemäßer Installation zu hoch. Es lohnt sich, einmal jährlich einen Fachmann zur Kalibrierung hinzuzuziehen.
Siebtens: Arbeiten Sie mit der Hausverwaltung zusammen. In vielen Gemeinden können Sie eine allgemeine Fassadendämmung oder einen Fensteraustausch initiieren. Auch wenn dies eine Mehrheitsentscheidung erfordert, amortisiert sich die Investition innerhalb von fünf bis sieben Jahren. Staatliche Zuschüsse (z. B. über die KPC oder den Sanierungscheck) decken oft bis zu 30 % der Kosten ab.
Achtens: Achten Sie auf Ihre Gewohnheiten. Schließen Sie die Türen zwischen den Zimmern, um ein Überhitzen des Flurs zu vermeiden. Verwenden Sie nachts dicke Vorhänge – sie speichern Wärme. Trocknen Sie keine Wäsche im Wohnzimmer – dies erhöht die Luftfeuchtigkeit und den Heizenergiebedarf.
Letztendlich geht es beim Heizkostensparen nicht um Verzicht, sondern um kluges Management. Wir Österreicher frieren nicht – wir wissen einfach, wie wir jede Kalorie sinnvoll nutzen. Und das ist unsere Stärke.