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Arbeitslosengeld: Wie Sie Unterstützung erhalten und Ihre Würde bewahren

von Arwed Kappel

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Fünftens: Die Bezugsdauer beträgt bis zu 20 Monate (abhängig von Alter und Beschäftigungsdauer). Ab 50 Jahren verlängert sie sich. Dies gibt Ihnen Zeit für eine Umschulung, die Suche nach einer passenden Stelle oder sogar einen Berufswechsel.

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Sechstens: Kostenlose Kurse können parallel über die AMS oder per WLAN belegt werden. Besonders gefragt sind Kurse in den Bereichen IT, Gesundheitswesen und Energie. Der Staat übernimmt Kursgebühren, Fahrtkosten und teilweise auch die Kosten für die Unterkunft.

Siebtens: Wenn Ihr Arbeitslosengeld ausläuft und Sie noch keine Arbeit gefunden haben, können Sie beim Sozialamt Ausgleichszulage oder Sozialhilfe beantragen. Dies ist kommunale Unterstützung, die Grundbedürfnisse wie Wohnen, Essen und Gesundheitsversorgung abdeckt.

Achtens: Vielen Menschen ist es unangenehm, Arbeitslosengeld zu beantragen. Doch das ist keine Wohltätigkeit, sondern Ihr Recht, für das Sie jahrelang Beiträge gezahlt haben. In Österreich ist es nichts Verwerfliches daran, das System in Anspruch zu nehmen, das Sie finanziert haben.

Neuntens: Es ist wichtig, alle Unterlagen aufzubewahren – alle Schreiben des Arbeitslosengeldes, Teilnahmebescheinigungen für Kurse, Absagen von Arbeitgebern. Diese können bei Streitigkeiten oder für Zahlungsaufschübe benötigt werden.

Letztendlich ist Arbeitslosengeld nicht das Ende, sondern eine Pause. Und in Österreich wird diese Pause mit Respekt, Unterstützung und einer echten Chance auf Rückkehr gewährt.

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